Vuvuzela und kein Ende: Wegen der großen Begeisterung fand im Calvin-Haus eine Wiederholung des „Vuvuzela-Blasen für Anfänger und Begeisterte“ statt.
Ob's genützt hat...? Jedenfalls siegte am Ende das Deutsche Fußball-Team mit 1:0 über Ghana. Die große Überraschung war aber eine andere: Nachdem schon das WDR-Fernsehen über das Vuvuzela-Projekt berichtet hatte, hatte sich nun ein Fernsehteam der Nachrichtenagentur Reuters aus Berlin angekündigt.
Redakteurin und Kameramann reisten aus Köln an – und gerieten mitten in den Mega-Stau nach einem Lkw-Unfall auf der A2. Wie sie es geschafft haben, wollen wir gar nicht wissen – jedenfalls kamen sie mit nur einer Stunde Verspätung an. Gerade noch so rechtzeitig, dass nach dem Drehen verschienener Einstellungen genau mit dem Ende der Nationalhymne und somit dem Spielanstoß alles »im Kasten« war.
Die zweite Überraschung: Reinhard Gramm, Landesposaunenwart aus Stade bei Hamburg, war höchst persönlich gekommen, um den Salzufler bei der Aktion zuzuschauen. Gramm hat die »Deutsche Fußball-Fanfare« komponiert, die zurzeit in ganz Deutschland die Runde macht: Die Einspielung durch einen lippischen Bläserkreis ist allein vom Server der Stadtkirche über 1000 Mal downgeloadet worden und wir auf unzähligen anderen Servern ebenfalls zum Download angeboten.
Gramm war nicht mit leeren Händen gekommen: Er hatte kurzerhand ein zweites Stück für Bläser und Vuvuzelas komponiert, diesmal angelehnt an die afrikanische »Nationalhymne«. Ein schönes Stück mit »gospeligem« Rhythmus, das natürlich unter der Leitung von Kantorin Waltraud Huizing auch gleich geblasen wurde. Nur für das Fernsehen war es uninteressant – da drehte sich alles um die »Deutsche Fußballfanfare«
Nach dem gemeinsamen Blasen mit dem Posaunenchor begannt pünktlich zum Anstoß ein „Public viewing“. Für gute Unterhaltung war neben der Vuvuzela-Unterstützung durch kühle Getränke und Gegrilltes gesorgt.
Wie geht es nun weiter?
Kirchenältester Uwe Rottkamp, der die idee zu der ganzen Sache hatte und seinen Freund Reinhard Gramm zu einer »Vuvuzela-Komposition« eingeladen hatte, und Kantorin Waltrauf Huizing hofffen, die Begeisterung für das Vuvuzela-Blasen noch ein wenig weitertragen und letztlich weiteren Nachwuchs für den Posaunenchor gewinnen zu können. Nach den Sommerferien soll gemeinsam mit Landesposaunenwart Christian Kornmaul ein neues Chor-Projekt vorgestellt und begonnen werden.
