»Und jetzt im Stehen und etwas schneller!« - Jean-Paul Nenonene gibt auf der Djembe, der afrikanischen Trommel, den Rhythmus vor.
Der Werkstatt-Chor im Calvin-Haus geht mit und singt - auch, wenn sich viele nicht immer sicher sind, ob sie wirklich das singen, um was es in den in der Stammessprache Ewe dargebotenen Liedern geht.
Jean-Paul gibt sich viel Mühe, die Ewe-Texte zu erklären und mit den Teilnehmenden zu sprechen. Doch die Tücke liegt im Detail - denn ein Wort ist hier nicht einWort: Unterschiedlich betont ausgesprochen kann es ganz verschiedene Bedeutungen haben. Immerhin: Es kommt häufig »Yesus« und »Halleluja« vor, doch irgendwie ist das auch egal: Es macht Spaß, mit dem Musiklehrer aus Togo diese typischen afrikanischen Chorsätze zu singen.
Der Chor, das sind Mitglieder aus dem Gospelchor, dem Kirchenchor und eine ganze Reihe von »freien«, die keinem Chor angehören und das Singen einfach mal ausprobieren wollen. Eine Woche zuvor hat Nenonene eine Musik-Werkstatt wie diese in Blomberg geleitet, nächste Woche wird er in Barntrup zu Gast sein.Wer hören will, was in der Werkstatt erarbeitet wurde, hat an diesem Sonntag, 1. Februar, Gelegenheit dazu: Die Lieder werden den Gottesdienst um 11 Uhr mit Pfarrerin Wiltrud Holzmüller in der Auferstehungskirche bereichern.
